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Der Abflugwinkel eines Golfballs von der Schlagfläche (launch angle) wird durch Eintreffwinkel des Schlägerkopfes, den Dynamischen Loft (Stellung der Schlagfläche beim Treffen) sowie dem Friction Launch (Reibungswert) bestimmt.

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Der Landewinkel eines Golfballs wird durch die Ballflughöhe im Verhältnis zur Landestelle beeinflusst. Die Geschwindigkeit, der Drall und der Landewinkel des Balles, sowie die Boden- und Ballbeschaffenheit bestimmen das Ausrollen des Balls

Das heißt, es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Ball sinnvoll an ein Loch zu spielen.

Man könnte:

– den Abflugwinkel des Balles, durch mehr dynamischen Loft vergrößern, die Ballflugkurve und den Landewinkel so erhöhen und damit den Ball weniger ausrollen lassen. Hierfür würde sich der steilste Schläger des Satzes, meist ein Wedge mit 56-60 Grad Loft eignen.

– den Spin des Balles, durch einen größeren Friction Launch (siehe Teil 5), erhöhen, mit einem flacheren Abflugwinkel (ca. 30 Grad) starten und mit einem flacheren Landewinkel aufprallen lassen und dennoch den Ball durch den erhöhten Spin schnell zum stoppen zu bekommen. Schlägerwahl 56-60 Grad

– den Loft des Schlägers verkleinern, den Spin Loft und den Landewinkel verringern und den Ball somit länger auf dem Grün ausrollen lassen (z.B. Eisen 8).

Alle drei Möglichkeiten haben verschiedene Flug-Roll-Verhältnisse und dadurch auch meist unterschiedliche Stellen, an denen der Ball landen muss um an das Loch zu gelangen. Je nach Situation kann jede dieser Spielarten die günstigste sein.

Die meisten Spieler (besonders im höheren Handicapbereich) sind mit einem flachen Annäherungsschlag mit wenig Spin am erfolgreichsten, sofern die Situation kein Stoppen des Balles (Pitch) erfordert. Die Technik, als auch die Dosierung ist bei diesem Schlag viel leichter zu verstetigen als bei den Techniken, die den Ball schneller stoppen.

Als Faustregel gilt: Wenn flach sinnvoll und möglich ist, dann flach spielen.

Erfordert die Situation ein Stoppen des Balls kommt es auf die Entfernung an:

Unter 25-35 Meter ist der Effekt des Dralls im Verhältnis zum Landewinkel und der Geschwindigkeit des landenden Balls so, dass sich das Ausrollen des Balls nicht deutlich verkürzt. Daher bietet sich ein möglichst hoher Ballflug an um den Landewinkel zu vergrößern und so die Ausrollstrecke zu verkleinern. (Lob-Shot)

Über 25-35 Meter erhöht sich durch die Intensität des Schlages der Spin und durch die Längere Flugbahn auch die Flughöhe und somit der Landewinkel. Der durch den steileren Landewinkel verminderte Vortrieb des Balles in Spielrichtung, nach dem Landen, kann jetzt durch den vergrößerten Spin gestoppt werden. Der Ball springt meist einmal nach dem Landen und stoppt schnell beim zweiten Bodenkontakt.

Lesen Sie im nächsten Teil über den korrekten Anspielpunkt auf dem Grün