…Neuer Start

Natürlich gibt es Golfer, die den Winter nutzen, um die immer bespielbare Driving-Range des G.C. Oberneulands zu frequentieren, damit sie nicht „aus dem Schwung“ kommen. Einige nutzen sogar meine Winterangebote welche ich als 10er-Paket zwischen November und März anbiete.

Diese fleißigen Spieler sind meist die, die dann, sofort zu Eingang der Saison, Turniere für sich entscheiden. Diese Golfer werden von vielen beneidet, zahlt sich doch Ihre Anstrengung auf so wunderbare Weise aus.

Andere brechen, meist mit dem ersten frühlingshaften Sonnenstrahl, ihren fünfmonatigen Winterschlaf ab und wundern sich, dass zuerst nicht alles so gelingt wie im Vorjahr. Um schnell wieder „reinzukommen“ empfehle ich Ihnen folgendes Vorgehen.

Gehen sie zum Anfang nicht sofort auf den Platz

Auch wenn das Spielerlebnis lockt, es ist gerade jetzt besonders wertvoll, einen kurzen Abstecher zum Übungsgelände zu wagen. Dabei hat man die Möglichkeit die ersten „Auftaktbewegungen“ frei und ohne Anspruch laufen zu lassen. Es ist nicht entscheidend welchen Schläger sie benutzen oder ob sie am Pitchinggrün oder auf der Driving-Range stehen. Wichtig ist, dass sie versuchen ein Gefühl zu finden, welches Ihren letztjährigen Bewegungsablauf repräsentiert. Hierbei kommt es auf das Schaffen eines Erstvertrauens an, welches sie dann auf dem Golfplatz begleiten soll. Sie werden erstaunt sein, was eine halbe Stunde vor der Runde für einen Unterschied macht. Es klingt so einfach, jedoch „Hand auf’s Herz“, wie haben sie die letzte Saison begonnen?

Fixing-Einheiten

Sollte der Auftakt dennoch, gegen jede Vorahnung zum Desaster eskaliert sein, biete ich auch für bisherige „Unterrichtsmeider“ die Möglichkeit einer „außergewöhnlichen“ Unterrichtsstunde. Sie als Schüler haben hier die Möglichkeit zu bestimmen, dass sie nur vorbei schauen, um kurz wieder in ihr Golfspiel „rein zu kommen“ aber kein planvolles Training beabsichtigen. Das lässt sich binnen Kürze realisieren und bringt Sie sicherer und schneller zurück auf ursprüngliches Niveau, als wenn Sie dies allein versuchen. Solche Fixing-Einheiten vermuten viele nicht bei einem Golflehrer, ich biete diese aber auf Wunsch gerne an.

Die Fitness

Sollten sie zu Beginn körperlich unbeweglich sein, bieten sich gängige Fitnessprogramme an. Diejenigen, die darauf überhaupt keine Lust haben, fühlen sich bitte frei, mich nach Übungen zu fragen, die nicht eines so großen Aufwands bedürfen. Hierzu zählen z.B. einfache aber dennoch effektive Aufwärmübungen vor der Runde oder Übungen, die man noch im Bett, nach dem Aufwachen, ausführen kann. Auch ich weiß, dass keiner wirklich Lust zu Gymnastik hat und auf die komfortabelste Art versucht das Übel zu erledigen. Die Wenigsten räumen daher dafür Zeit ein. Wer jedoch z.B. in Wartezeiten oder beim Autofahren Trainingsübungen für die Geschmeidigkeit der Hände gemacht hat und bei seiner nächsten Runde merkt, wie viel angenehmer alles „von der Hand“ geht , freut sich vielleicht über die Optimierung.

Stress auf der Runde

Zum möglichen Stressabbau auf kommenden Runden rate ich zum Erlernen zumindest einer psychoregulativen Form. Toll wäre autogenes Training, welche leider sehr zeitintensiv ist. Die Entwicklung eines Tunnelblicks oder die progressive Muskelrelaxation (PMR) sind jedoch so kinderleicht und effektiv in der Anwendung, dass viele miese Golfrunden gar nicht erst passieren werden. Diejenigen, denen diese Dinge brandneu sind, fragen einfach kurz nach. Gern gebe ich Ihnen Anleitung.

Egal wofür sie sich entscheiden. Ich wünsche Ihnen einen tollen Start in die neue Saison!

Zitat von unbekannt

Ich schaue nicht zurück und frage mich:
„Warum…?“
Ich schaue grinsend nach vorn und sage:
„Warum nicht…?“