Schief und Krumm

Warum fliegt der Ball schief?

Es gibt zwei Arten einen Ball von einer geraden Schlagrichtung abweichen zu lassen.
Man kann die Schlagfläche verdreht zum Ziel an den Ballkontakt bringen und man kann den Schläger in eine schräge Richtung schwingen. Natürlich kann man auch beides miteinander kombinieren, freiwillig oder unfreiwillig.

Die zum Ziel verdrehte Schlagfläche

Die wenigsten Menschen halten den Schläger von vorneherein verdreht oder erfahren hier zum ersten Mal, dass die Schlagfläche gerade gestellt werden muss und der Griff am Besten neutral eingenommen werden sollte, dazu die Ballposition stimmen und der Schaft gerade sein sollte.

Wohl aber glauben viele, dass wenn der Schlag nun doch eine Kurve fliegt, es wohl im Vorfeld an der Ansprechhaltung gelegen haben muss.

Der Ball interessiert sich aber tatsächlich nur für den Kontakt der Schlagfläche im Treffmoment. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Fläche nicht in Schwungrichtung zeigt, dreht der Ball im Flug eine Kurve in die Richtung der verdrehten Fläche. Je größer der Unterschied zwischen Schwungweg und Flächenstellung desto stärker die Kurve.

Schiefe Schwungrichtung

Die Bewegungsrichtung des Schlägerkopfes durch den Treffmoment ist die Impulsrichtung des Balles, sofern die Fläche in die gleiche Richtung zeigt. Das heißt: „Bewegt sich der Schlägerkopf um 20 Grad nach rechts und die Fläche zeigt ebenso 20 Grad nach rechts wird der Ball geradlinig um 20 Grad nach rechts fliegen.“.

Die wenigsten Menschen schaffen es, beim Zuschlagen in die gewünschte Zielrichtung zu schwingen oder gar in die Richtung zu schwingen, in die sie sich vorher ausgerichtet haben. Wohl aber sind viele der Überzeugung, ihre, in der Ansprechposition eingenommene Richtung wäre somit auch die Schwungrichtung des Schlägerkopfes. Leider weit gefehlt.

Eine Anpassung des Bewegungsablaufes wäre demnach eine Konsequenz um längerfristige Verbesserung zu erreichen. Sollten sie Fragen bezüglich Ihrer Richtungsabweichungen haben sprechen sie mich doch einfach mal an.